Über 7000 Menschen sind am Mittwochabend zum Konzert von Freundeskreis an das Mercedes-Benz-Museum nach Stuttgart gekommen. Viele zeigten sich anschließend von der Organisation enttäuscht. Foto: Lichtgut - Oliver Willikonsky

Rund 7300 Fans feiern am Mittwochabend beim ausverkauften Freundeskreis-Konzert vor dem Mercedes-Benz-Museum. Gleichzeitig sorgen lange Warteschlangen an den Getränkeständen für viel Ärger unter den Besuchern. Der Veranstalter verspricht Besserung für das Konzert am Donnerstagabend.

Stuttgart - Zehn Jahre nach ihrem letzten Konzert in der Landeshauptstadt hatte Freundeskreis am Mittwochabend beim Konzertsommer in Stuttgart wieder einen Auftritt. Vor rund 7300 Fans spielten Max Herre, Don Philippe und DJ Friction all ihre Klassiker von „1ste Liebe“ bis „A-N-N-A“ vor dem Mercedes-Benz-Museum.

Während des Konzerts sorgt das Gastronomie-Konzept für Unmut unter den Fans. Ihrem Ärger machen sie anschließend auf Facebook Luft. Ein Konzertbesucher schreibt: „Unverantwortliche Gastro-Organisation. Kein Wasser, ewig warten. Im Jugendclub okay - aber nicht für 50€!“. Die Bewirtung sei „unterirdisch“ gewesen, kommentiert ein weiterer Konzertbesucher auf der Facebook-Seite der Veranstaltung. Ein anderer Freundeskreis-Fan schlägt vor, man müsse das nächste Mal Schilder an der Warteschlange mit „Wartezeit 90min“ aufstellen. Die 30 Meter langen Schlangen an den Getränkeständen ließen, laut einem weiteren verärgerten Besucher, den Weg zu den Toiletten zum Spießrutenlauf werden.

Szenen aus dem Konzert sehen Sie im Video:

Veranstalter reagiert auf Kritik

Auf Facebook reagierten die Veranstalter des Konzertsommers auf die Kritik und gaben bekannt, sie würden bereits „an einer Optimierung für die nächsten Tage“ arbeiten. Friederike Valet, zuständig für die Kommunikation des Mercedes-Benz-Museums, berichtet am Mittag über mehrere Maßnahmen, die der Veranstalter als Konsequenz nun ergreift. „Es wird mehr Kassen und mehr Personal an den Getränkeständen geben. Außerdem wird es eine bessere Ausschilderung der Getränkestände geben. Das Pfand kann in Zukunft an mehreren Stellen zurückgegeben werden. Der Veranstalter setzt außerdem mehrere Getränke-Runner ein, die durch die Reihen der Konzertbesucher gehen und Getränke verkaufen“, sagt Valet.

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