Kevin Großkreutz (rechts) und Lukas Rupp spielten gemeinsam beim VfB Stuttgart, aus Kollegen sind in dieser Zeit Freunde geworden. Foto: Pressefoto Baumann

Sie spielten gemeinsam beim VfB Stuttgart und wurden Freunde. Nun hat sich Hoffenheim-Spieler Lukas Rupp zu dem Stuttgart-Aus von Kevin Großkreutz geäußert.

Stuttgart - In der Saison 2015/16 schnürten sie beide ihre Fußball-Schuhe für den VfB Stuttgart, in dieser Zeit entwickelten Kevin Großkreutz und Lukas Rupp eine Freundschaft. Ihre beruflichen Wege trennten sich, als Rupp zu Beginn der Saison 2016/17 nach Hoffenheim wechselte.

Der Wechsel zum ungeliebten Hopp-Club sorgte bei den Fans für großen Missmut, und auch Großkreutz äußerste sich über Twitter in seiner gewohnt offenen Art, doch nicht ohne den Tweet mit einem „4ever friends“ zu beschließen und seinem Kumpel viel Glück bei seinem neuen Arbeitgeber zu wünschen.

Großkreutz und Rupp stehen weiterhin in Kontakt

Seit dem Abgang von Lukas Rupp beim VfB haben die beiden den Kontakt nicht abreißen lassen. Großkreutz stand Rupp beispielsweise bei, als dieser in den vergangenen Monaten mit seinen Knieproblemen zu kämpfen hatte, wie der Hoffenheimer nun in einem „Bild“-Interview verrät: „Anfangs hat er sich immer informiert, wie es mir geht und mich aufgebaut. Ich war auch mal in Stuttgart. Wir hatten immer Kontakt. Zuletzt hatte er aber genügend eigene Dinge.“

Zu Großkreutz’ „eigenen Dingen“, sprich zur Prügelaffäre im Stuttgarter Rotlichtviertel, erklärt Rupp: „So was steckt man nicht so einfach weg, auch er nicht.“

Nach dem Aus für Kevin Großkreutz in Stuttgart hatten die beiden auch schon wieder Kontakt. „Wir haben miteinander telefoniert. Ihm geht’s schon besser. Er trainiert ja auch in Dortmund“, sagt Rupp, der seinem Kumpel auch angeboten hat, dass er sich jederzeit melden kann, wenn er sprechen möchte, „aber ich will ihm auch nicht auf die Nerven gehen. Er hat ja auch in Dortmund Freunde um sich herum. Seit einer Woche haben wir nicht mehr gesprochen.“

Der 26-Jährige hofft, dass Kevin Großkreutz wieder die Kurve kriegt. „Vielleicht gibt’s für ihn ja noch eine Möglichkeit in der Bundesliga.“ Diesen Gedanken hegte vor Kurzem auch schon BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

VfB Stuttgart - 2. Bundesliga

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