Aus für Yannick Maden bei den French Open in Paris Foto: AFP

Rafael Nadal war für Yannick Maden eine Nummer zu groß: Nach einer Dreisatz-Niederlage gegen den Top-Favoriten ist der Stuttgarter Tennis-Profi bei den French Open in Paris ausgeschieden.

Paris - Sandplatzkönig Rafael Nadal hat auf dem Weg zur Titelverteidigung bei den French Open in Paris auch den zweiten deutschen Qualifikanten ohne Mühe aus dem Weg geräumt. Der Spanier besiegte den 29 Jahre alten Stuttgarter Yannick Maden mit 6:1, 6:2, 6:4. In der ersten Runde hatte Nadal den Karlsruher Yannick Hanfmann mit 6:2, 6:1, 6:3 besiegt.

Maden, der beim dritten Anlauf zum ersten Mal die zweite Runde bei einem Grand Slam erreicht hatte, wehrte sich gegen den elfmaligen Sieger von Roland Garros nach Kräften. Immerhin stand er 2:09 Stunden auf dem Court Suzanne Lenglen, wo er hin und wieder auch angefeuert wurde. Hanfmann war es in der ersten Runde gelungen, Nadal für 1:57 Stunden zu beschäftigen.

Maden mit ordentlicher Leistung

„Er ist ein guter Spieler“, sagte Nadal über Maden, der drei Matches in der Qualifikation sowie sein Auftaktspiel im Hauptfeld gewonnen hatte. „Er hat daher viel Selbstvertrauen gehabt“, ergänzte der Spanier und versicherte: „Dies ist ein wichtiger Sieg für mich.“ In Roland Garros war es bereits der 88. im 90. Match für den Rekordsieger. Seinem Gegner bleibt als Trost ein Preisgeld von 87.000 Euro.

Maden spielte sehr solide, beging wenige eigene Fehler und erkämpfte sich im dritten Satz sogar Breakbälle - er nutzte sie zum Ausgleich zum 3:3 sowie kurz darauf zum 4:4. Zudem gelang es der Nummer 114 der Weltrangliste ab und an, die Nummer zwei mit ein respektlosen Stoppbällen zu ärgern. Dauerhaft aber konnte Maden Nadal nicht aus dem Tritt bringen.

Nadal (31), der in der dritten Runde nun auf den Belgier David Goffin trifft, hat bei den vier Grand-Slam-Turnieren erst einmal gegen einen Qualifikanten sowie einen Deutschen verloren: 2015 unterlag er in der zweiten Runde in Wimbledon sensationell Dustin Brown (Winsen/Aller).

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