Worum geht’s bei der neuen Trendsportart Padel-Tennis? Und wo kann man sie auf den Fildern spielen?
Der Schläger liegt ganz leicht in der Hand und ist von kleinen Löchern durchzogen: Hier gibt es keine bespannten Schläger wie beim Tennis oder Squash, hier wird Padel-Tennis gespielt. Dieses in Spanien und Südamerika weit verbreitete Spiel – zumeist einfach Padel genannt – wird nun auch in Deutschland immer populärer. „Es ist die am schnellsten wachsende Sportart weltweit“, weiß Remig A. Schuck, Geschäftsführer des Match Centers Filderstadt in Bonlanden – an dieser Indooranlage kann man bereits seit einiger Zeit Padel spielen. Erst jüngst hat das Match Center seine neue Padel-Tennis-Anlage wieder eröffnet: fünf Doppelplätze, einen Single-Court und eine Warm-up-Zone gibt es hier nun für Padel-Spieler.
Was ist denn aber so toll am Padel? „Der Einstieg ist leicht, man bekommt innerhalb kürzester Zeit schon ein Spiel hin“, erklärt Schuck. Padel eignet sich somit auch gut für Kinder: „Tennis ist ein wunderbarer Sport, aber man braucht ziemlich lange, um sich Können anzueignen. Beim Padel-Tennis kann man einfach loslegen.“ Das Publikum sei internationaler und jünger.
Padel-Tennis: der Einstieg ist einfach
Ricarda und Niclas Schuck, Schucks Kinder, mit denen bereits die nächste Generation im Match Center tätig ist, sind beim Spiel zu viert auf einem der Courts. Die Köpfe der Zuschauer gehen wie beim normalen Tennis von links nach rechts und wieder zurück, um dem Ball zu folgen. Es entwickelt sich sehr schnell ein flüssiges Spiel, und den Spielern ist der Spaß deutlich anzumerken.
Padel soll eine Mischung aus Squash und Tennis sein. Es wird ausschließlich in der Halle gespielt, und ähnlich wie beim Squash werden auch die Wände miteinbezogen: Der Ball muss auf dem Boden aufkommen, bevor er vom Gegner gespielt wird. Dabei darf er auch die Wand berühren, auch mehrfach, aber eben nur einmal den Boden. Aufschläge kommen von unten, maximal hüfthoch. Die Plätze sind kleiner als Tennisplätze, und die Bälle sehen zwar aus wie normale, gelbe Tennisbälle, haben aber weniger Druck als Tennisbälle, fliegen deshalb langsamer und springen nicht so hoch.
Viele wechseln vom Tennis zum Padel-Tennis
Die Eheleute Martina und Heiko Dähne waren früher begeisterte Tennisspieler: „Seit wir zum Padel gewechselt sind, spielen wir das viel lieber“, erzählt Martina Dähne, „fast jeden Tag sind wir hier. Es macht einfach soviel Spaß!“ Die beiden sind auch bei den Padelschwaben aktiv, einem Verein, der Teams für Ligen und Turniere aufstellt, aktuell sogar in der Padel-Bundesliga.
Im Match Center kann man online Plätze reservieren – auch hier merken die Schucks die große Nachfrage: „Nachmittags und am Wochenende sind alle Plätze ausgebucht“, berichtet Remig A. Schuck. „Auch viele Familien kommen, die dann zusammen spielen“, erzählt Ricarda Schuck – auch dies ein Vorteil gegenüber Tennis, wo unterschiedliche Altersklassen und Niveaus schwieriger zusammen spielen können. Geplant ist, auch mehrere Gruppen für Kinder einzurichten sowie eine Ferienbetreuung mit Padel anzubieten. „Wir haben sehr engagierte Padel-Trainer“, sagt Ricarda Schuck. Im Match Center gibt es auch die Möglichkeit, Tischtennis oder Pickleball zu spielen, außerdem gibt es ein Fitnessstudio. Mit der groß angelegten „Padel World“ will die Betreiberfamilie der großen Nachfrage nach der neuen Trendsportart Padel begegnen.
Das Match Center in Filderstadt
Kontakt
Das Match Center ist unter der Rufnummer: 0711 / 77 71 77 zu erreichen. Wer sich zu bestehenden oder künftigen Spielgruppen erkundigen will, kann dies unter der E-Mailadresse: hello@matchcenter.de tun.
Reservierungen
Plätze reservieren kann man direkt auf der Internetseite der Anlage unter: www.matchcenter.de. Die Anlage liegt an der Mahlestraße 70 in Bonlanden. fri