Die Schule beginnt an der Waldorfschule Uhlandshöhe: Die Privatschulen mit einem besonderen pädagogischen Ansatz erhielten 2018 mehr Zulauf als jemals zuvor. Foto: frei / Charlotte Fischer/Maja Hitij

An Waldorfschulen sind im vergangenen Jahr so viele Kinder wie nie zuvor eingeschult worden – auch die Zahl der Schulen stieg an. Der Anteil der Waldorfschüler an allen Schulkindern bleibt aber weiterhin gering.

Stuttgart - An Waldorfschulen sind im vergangenen Jahr so viele Kinder wie nie zuvor eingeschult worden. Im vergangenen Schuljahr begannen dort insgesamt 7041 Schüler, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahr hatte es 6599 Einschulungen gegeben, im Jahr 1992 erst 5175. Die Privatschulen mit einem besonderen pädagogischen Ansatz feiern in diesem Jahr ihr hundertjähriges Bestehen.

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Der Anteil der Waldorfschüler an allen Schulkindern ist aber weiterhin gering. Im vergangenen Jahr machten laut der Statistikbehörde die Einschulungen an Freien Waldorfschulen rund ein Prozent der insgesamt 728.334 Einschulungen in Deutschland aus. Allerdings verdoppelte sich damit Anteil seit 1992 in etwa.

Im Schuljahr 2018/19 besuchten in Deutschland insgesamt rund 85.500 Kinder und Jugendliche eine Freie Waldorfschule. Zehn Jahre zuvor hatte es rund 79.600 Waldorfschüler gegeben. Auch die Zahl der Schulen stieg: Im Schuljahr 2018/19 gab es bundesweit 228 Waldorfschulen und damit 24 mehr als zehn Jahre zuvor.

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