Das Statistische Landesamt zieht bis 2023 nach Fellbach um. Foto: Kathrin Wesely/Kathrin Wesely

Bei einer Tagung diskutieren Bürger aus dem Süden, was sie auf dem StaLa-Gelände und dem Gelände der Universität, die beide in den nächsten Jahren frei werden, gerne hätten und dringend brauchen. Außerdem hören sie von erfolgreichen Soli-Projekten aus anderen Städten.

S-Süd - Nahe dem Erwin-Schoettle-Platz im Stuttgarter Süden wird von 2023 an ein großes innerstädtisches Gelände frei, sobald das Statistische Landesamt und später möglicherweise auch die Universität von dort wegziehen. Das Areal – im Besitz des Landes Baden-Württemberg – böte ein äußerst seltenes Potenzial für die Entwicklung des Stadtbezirks, sofern die Stadt sich bereit erklärt, das Gelände zu erwerben.

Bürgerprojekte und Unterstützerorganisation

Was hier möglich wäre, was gebraucht wird, will die Rosa-Luxemburg-Stiftung bei einer Tagung erkunden, die nächste Woche Samstag, 24. Oktober, stattfindet. Eingeladen wurden Referenten, die über gelungene Beispiele berichten: ein Bürgerprojekt aus Berlin (hausderstatistik.org) und eine Genossenschaft in Tübingen (neustart-tuebingen.mtmedia.org). Ferner sitzt auf dem Podium ein Vertreter der Freiburger Organisation Mietshäuser Syndikat, die mit ihren Regionalbüros selbstorganisierten Hausprojekten juristisch, praktisch und bei der Orientierung im Förderdschungel zur Seite steht.

Solidarisches Projekt

Die Tagung beginnt um 14 Uhr im Generationenhaus Heslach mit einer Eröffnung durch die Initiative „Solidarische Nachbarschaft am Schoettle-Areal“. Es folgt die Podiumsrunde bis 15.45 Uhr. Um 16.45 beginnt die abschließende Diskussion, die der Aussprache dient aber auch der Ideensammlung dafür, wie es gemeinschaftlich mit dem Schoettle-Areal weitergehen könnte. Eine Anmeldung zur kostenlosen Tagung ist per E-Mail an info@schoettleareal.de möglich.

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