Dänemark hat eine Regierung unter Ministerpräsidentin Frederiksen. (Archivfoto) Foto: AP

In der Nacht zum Mittwoch war es soweit: Nach drei Wochen haben sich die Dänen auf eine Regierung verständigt. Die Sozialdemokraten regieren, obwohl sie keine eigene Mehrheit im Parlament haben.

Kopenhagen - Drei Wochen nach der Parlamentswahl in Dänemark hat die designierte sozialdemokratische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen eine Regierungsvereinbarung mit anderen Linksparteien erzielt. "Wir sind jetzt am Ziel angelangt", sagte Frederiksen in der Nacht auf Mittwoch in Kopenhagen. Eine "neue Mehrheit" werde jetzt die Hoffnungen der Dänen in Taten umsetzen.

Die 41-Jährige wird künftig eine Minderheitsregierung führen. Ihre Sozialdemokraten werden dabei von drei anderen Parteien des linken Lagers unterstützt.

Die Sozialdemokraten waren bei der Parlamentswahl am 5. Juni als stärkste Kraft hervorgegangen, das linke Lager insgesamt kam auf eine knappe absolute Mehrheit. Königin Margrethe II. beauftragte Frederiksen daraufhin mit der Regierungsbildung. Die sozialdemokratische Regierung folgt auf die rechtsgerichtete Regierung des Liberalen Lars Lökke Rasmussen.

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