„Polestar“ sagt den deutschen Autobauern den Kampf an. (Symbolbild) Foto: Glomex

Die Anzeige von „Polestar“ in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ liest sich wie ein Schlussmacher-Brief mit den deutschen Autobauern. Was steckt dahinter?

Stuttgart - „Zwischen uns ist es nicht mehr wie es war. Du bist einfach irgendwann stehen geblieben.“ So lauten die ersten Zeilen einer ganzseitigen Anzeige, die ausgerechnet am Valentinstag in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erschienen ist. In dem kurzen Text wird mit der deutschen Autoindustrie abgerechnet. Unterzeichner: „Dein Polestar“.

„Polestar“ ist die Elektromarke des chinesisch-schwedischen Autobauers Volvo. Das Unternehmen verweist mit der Anzeige auf die Präsentation eines neuen Modells. Die Anzeige will die deutschen Autobauer bewusst dafür in die Pfanne hauen, dass sie beim Thema Elektromobilität zum Teil nicht gerade eine Vorreiter-Rolle einnahmen. „In Wirklichkeit haben uns schon vor Jahren verloren. Einerseits Deine Versprechungen einer besseren Zukunft, andererseits Dein Festklammern an der Vergangenheit“, heißt es in dem Text.

Kritik an der Kampagne

Auf den ersten Blick wirkt das Ganze wie eine gelungene, selbstbewusste Kampagne. Kritiker monieren aber, dass „Polestar“ mit der Anzeige den Mund viel zu voll nehme. Wie erfolgreich die Marke bislang tatsächlich ist, sehen Sie im Video:

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