So sieht sie aus, die "Hosenscheißer-Äpp" der Cannstatter Frauenklinik des Klinikums Stuttgart. Foto: SIR

Wie setzt man sich ab von all den Smartphone-Apps, die rund um Schwangerschaft, Geburt und Säuglingspflege zum Download bereitstehen? Die Stuttgarter Frauenklinik hatte eine charmante Idee: Ihre "Hosenscheißer-Äpp" schwätzt schwäbisch.

Wie setzt man sich ab von all den Smartphone-Apps, die rund um Schwangerschaft, Geburt und Säuglingspflege zum Download bereitstehen? Die Stuttgarter Frauenklinik hatte eine charmante Idee: Ihre "Hosenscheißer-Äpp" schwätzt schwäbisch.

Stuttgart - "Butzele", "Mäusle" oder auch das "Schoppele" - Schwäbisch scheint geradezu dafür geschaffen, verniedlichend auf ein Baby einzusäuseln. Das haben sich offenbar auch die Mitarbeiter der Frauenklinik des Stuttgarter Klinikums in Bad Cannstatt gedacht und eine kostenlose "Hosenscheißer-Äpp" fürs Smartphone entwickelt. Das Besondere: Man spricht Schwäbisch.

Was in der App zu lesen ist, ist aber bei weitem kein "Läddågschwätz", sondern fundiertes Wissen rund um Schwangerschaft, Geburt und Säuglingspflege. Hier werden Fragen beantwortet wie diese: Was tun, wenn mir ständig übel ist? Wann kann mein Embryo mich hören? Wie viele Bodys sind genug?

Außerdem gibt es einen Terminkalender, praktische Checklisten, Kontakte zu Hebammen, Kinderärzten oder Gynäkologen in Stuttgart und der Region, Rückbildungsgymnastik-Videos oder Ideen für den perfekten Babynamen.

In der Babygalerie sieht man die vielen kleinen Wonneproppen, die auf Stuttgarts größter Wöchnerinnenstation das Licht der Welt erblicken. Außerdem stellt die Frauenklinik natürlich jede Menge Infos bereit für Schwangere, die dort entbinden wollen.

Übrigens: Wer als "Nei'gschmeckter" dem Schwäbischen nicht mächtig ist, kann jederzeit auf die hochdeutsche Version umschalten.

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