Olivia von Platen hat am Mittwoch über Instagram mitgeteilt, dass sie eine Fehlgeburt erlitten hat. (Archivbild) Foto: Imago/Jan Huebner

Die Influencerin Olivia von Platen verliert ihr ungeborenes Kind in der zehnten Schwangerschaftswoche. In einem emotionalen Instagram-Post spricht sie über ihre Trauer.

Die Stuttgarter Influencerin Olivia von Platen, Ehefrau des früheren Porsche-Vorstandsmitglieds Detlev von Platen, hat am Mittwoch auf ihrem Instagram-Account eine traurige Nachricht veröffentlicht: Unter Tränen teilt die 29-Jährige mit, sie habe in der zehnten Schwangerschaftswoche eine Fehlgeburt erlitten. Olivia und ihr 61-jähriger Partner hatten sich sehr auf ihr drittes Kind gefreut.

 

In der neunten Schwangerschaftswoche hatte die Influencerin kürzlich ihre rund 131.000 Follower auf Instagram über die Schwangerschaft informiert. In drei kurzen Videos zeigte sie Momentaufnahmen aus den vorangegangenen sechs Wochen, darunter auch Situationen, die ihr „Sorgen gemacht“ hatten. Diese Sorgen haben sich leider als berechtigt herausgestellt.

In ihrem aktuellen Post beschreibt Olivia von Platen ihre Gefühle als „unbeschreiblich“ und teilt offen, dass sie weint. Auch ihre Kinder seien mit der Situation konfrontiert worden. Sie hätten gefragt, ob das Baby schon da sei. Olivia berichtet: „Das Baby ist nicht da.“ Ein Kind versuchte die Situation auf kindliche Weise zu verarbeiten: „Es ist nicht schlimm, es kommt bestimmt wieder, wenn es wärmer wird.“

Die Influencerin hatte vereinzelt Kritik in den sozialen Medien erhalten, weil sie ihre Schwangerschaft bereits so früh öffentlich gemacht hatte. Nun zeigt sie mit ihrem emotionalen Beitrag, wie schmerzhaft ein solcher Moment ist – auch wenn sie nach außen oft selbstbewusst und glamourös wirkt.

Olivia von Platen bedankt sich in ihrem Post für die Unterstützung ihrer Community und betont, wie wichtig es sei, über die schwierigen Seiten von Schwangerschaft zu sprechen, die selten in der Öffentlichkeit gezeigt werden.

Wie hoch ist die Zahl der Fehlgeburten in Deutschland?

In Deutschland enden laut dem Bundesfamilienministerium schätzungsweise 10 bis 15 Prozent aller klinischen Schwangerschaften mit einer Fehlgeburt, wobei die meisten (etwa 85 Prozent) in den ersten 12 Schwangerschaftswochen auftreten. Eine offizielle, flächendeckende Statistik gibt es nicht, aber Schätzungen gehen von etwa 90.000 Fehlgeburten pro Jahr aus. Das Risiko einer Fehlgeburt steigt mit dem Alter der Frau, insbesondere ab 35 Jahren.