Tadej Pogacar (gelbes Trikot) hat die 107. Tour de France gewonnen. Foto: AFP/STUART FRANKLIN

Es ist der zweitjüngste Gewinner in der Geschichte der Tour de France: Der Slowene Tadej Pogacar hat die Frankreichrundfahrt für sich entschieden.

Paris - Der Slowene Tadej Pogacar hat die 107. Tour de France gewonnen. Der erst 21 Jahre alte Radprofi holte sich am Sonntag in Paris den Gesamtsieg vor seinem Landsmann Primoz Roglic und ging als zweitjüngster Tour-Gewinner in die Geschichte der Rundfahrt ein. Erst im Bergzeitfahren am Samstag hatte Pogacar das Gelbe Trikot von Roglic übernommen. Der Youngster vom Team UAE gewann auch das Gepunktete und das Weiße Trikot als bester Bergfahrer und Nachwuchsprofi.

Die Schlussetappe über 122 Kilometer von Mantes-la-Jolie nach Paris gewann der Ire Sam Bennett im Massensprint vor dem dänischen Weltmeister Mads Pedersen und dem Slowaken Peter Sagan. Zuvor hatte sich der deutsche Ex-Meister Maximilian Schachmann in einer Ausreißergruppe gezeigt, allerdings ohne Erfolg. Die letzten noch nötigen Punkte für das Grüne Trikot sicherte sich Bennett.

Damit endete eine Ära. Ex-Weltmeister Sagan hatte in den letzten acht Jahren sieben Mal Grün geholt, nur bei seiner Disqualifikation 2017 fehlte er auf dem Podium in Paris.

In Zeiten von Corona ging es diesmal auf den Champs Élysées nicht so stimmungsvoll zu. Nur 5000 Zuschauer waren im Zielbereich zugelassen. Paris gehört zur sogenannten Roten Zone. Zuletzt waren die Neuinfektionen in Frankreich auf über 13.000 Fälle pro Tag angestiegen.

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