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Die Polizei in Südfrankreich hat nach der tödlichen Geiselnahme eines Islamisten in einem Supermarkt drei selbstgebaute Sprengsätze gefunden. Dies teilte ein Justizmitarbeiter am Samstag mit.

Trèbes - Nach der tödlichen Geiselnahme eines Islamisten in Südfrankreich hat die Polizei in dem Supermarkt drei selbstgebaute Sprengsätze gefunden. Wie ein Justizmitarbeiter am Samstag weiter mitteilte, fanden die Beamten an dem Tatort in Trèbes auch eine Schusswaffe und ein Jagdmesser.

In der Wohnung des 25-jährigen Täters habe die Polizei bei einer Durchsuchung Notizen gefunden, in denen Bezug auf die Terrormiliz Islamischer Staat genommen wird, sagte ein Justizmitarbeiter. Dabei scheine es sich um ein Testament zu handeln. Der geplante Angriff scheine darin nicht erwähnt zu sein.

Der in Marokko geborene Extremist hatte am Freitag drei Menschen getötet und mehrere verletzt, bevor die Polizei ihn erschoss. Ein bei dem Einsatz verwundeter Polizist starb am Samstag.

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