Premiere in der „Equipe Tricolore“: Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart (rechts) Foto: AFP

Benjamin Pavard hat am Freitagabend in der französischen Fußball-Nationalmannschaft debütiert. Beim 2:0-Sieg der Franzosen gegen Wales wurde der Innenverteidiger in der zweiten Hälfte eingewechselt – und überzeugte. Darf er nun auch gegen Weltmeister Deutschland ran?

Paris - Benjamin Pavard vom Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart hat bei seinem Länderspiel-Debüt in der französischen Auswahl am Freitag gegen Wales (2:0) nur knapp einen Torerfolg verpasst. Sein Schuss landete am Pfosten. „Ich dachte, er wäre drin, und ich war enttäuscht. Trotzdem: es war ein enormes Erlebnis“, sagte der VfB-Profi. Pavard, der mit Beginn der zweiten Halbzeit für Christophe Jallet ins Spiel kam, erfüllte die Aufgabe, die ihm Coach Didier Deschamps gestellt hatte und agierte sicher und souverän. „Mit meiner Premiere bin ich sehr, sehr zufrieden. Das Wichtigste ist der Sieg“, betonte der 21-Jährige.

„Der Trainer hatte mir vor dem Spiel gesagt, dass ich zur Halbzeit reinkommen würde. Wenn man sein erstes Länderspiel bestritten hat, ist die Lust, wiederkommen zu dürfen, natürlich groß“, äußerte er. Am Dienstag spielt das Team in Köln gegen Deutschland – nach seinem tollen Debüt hofft Pavard auch auf einen Einsatz gegen den Weltmeister. „Ich habe Chancen, aber wir werden sehen“, sagte Pavard gegenüber „La Voix du Nord“.

Pavard, der bisher 15 Länderspiele für die französische U 21 absolviert hat, wurde mit der Nominierung von Deschamps für die gute Leistung der letzten Monaten in Stuttgart belohnt. Eine Leistung, die auch VfB-Trainer Hannes Wolf sehr positiv bewertet. „Seine Gesamtentwicklung ist top. Er hatte ja, als er nach Stuttgart kam, noch nicht so viele Minuten Profifußball intus. Er ist voll angekommen und zeigt die richtige Mischung aus spielerischem Ansatz und Konsequenz. Wir sind sehr zufrieden“, lobt Wolf.

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