119 Kinder waren in dem Ferienlager, das von der Überschwemmung betroffen ist. Sie alle seien wohlauf, sagt der Ausrichter. Foto: AFP

Nach schweren Regenfällen in Südfrankreich musste ein deutsches Ferienlager geräumt werden. Einer der Betreuer wird seit der Überschwemmung vermisst.

Nîmes - Nach der Überschwemmung eines deutschen Ferienlagers in Südfrankreich hat die Polizei nach einem vermissten Erwachsenen gesucht. Es solle sich um einen deutschen Betreuer aus dem evakuierten Ferienlager handeln, hieß es am Donnerstag von der Gendarmerie. Sein Wohnwagen sei in Saint-Julien-de-Peyrolas am Fluss Ardèche vom Wasser mitgerissen und zerstört gefunden worden. Von dem 70-Jährigen fehlt bislang jede Spur. Nach Angaben des Sprechers war die Situation noch unübersichtlich.

Nach Angaben der Präfektur von Nîmes wurden die 119 Kinder des Ferienlagers in Sicherheit gebracht. Vier Teilnehmer seien wegen Unterkühlung in ein Krankenhaus gebracht worden.

Alle Kinder wohlauf

Der Veranstalter des Ferienlagers aus Leverkusen teilte auf Anfrage mit, dass alle Kinder „soweit wohlauf“ seien und in einer Mehrzweckhalle betreut würden. Das Zeltlager war nach Angaben der Präfektur von Nîmes wegen des Unwetters geräumt worden - eine Vertreterin des Veranstalters erklärte in Leverkusen, dass der Campingplatz komplett überspült worden sei. Die Rückfahrt der Teilnehmer werde organisiert.

Die Region war am Mittwoch von heftigen Regenfällen getroffen worden. Mehrere Campingplätze wurden geräumt. Mehrere Hundert Feuerwehrleute und Polizisten waren im Einsatz.

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