Drei Lufthansa-Flüge wurden am Osterwochenende wegen einer Bombendrohung gestrichen (Symbolbild). Foto: dpa

Über ein Kontakformular erhielt die Bundespolizei am Frankfurter Flughafen am Osterwochenende Drohschreiben. In der Folge wurden drei Lufthansa-Flüge gestrichen.

Frankfurt/Main - Wegen einer Bombendrohung sind am Osterwochenende am Frankfurter Flughafen drei Flüge gestrichen worden. Das Drohschreiben sei direkt bei der Bundespolizei eingegangen, berichtete deren Sprecher Reza Ahmari. Hinweise auf den oder die Verfasser gab es am Montagabend noch nicht. Die Ermittlungen liefen, sagte Ahmari. Zuvor hatte hessenschau.de berichtet.

Bundespolizei nimmt Schreiben ernst

Die Drohung sei am Samstag über ein Online-Kontaktformular eingegangen. Darin seien drei Flüge der Lufthansa - nach Paris, Rom und Manchester - mit Sprengstoff-Anschlägen bedroht worden. Sie sollten jeweils am Samstagnachmittag stattfinden. Die Bundespolizei nahm das Schreiben nach eigenen Angaben sehr ernst und entschied zusammen mit der Fluglinie, die Flüge abzusagen. Maschinen, Gepäck und Passagiere seien durchsucht worden. Man habe aber nichts Verdächtiges gefunden. Bekannt wurde der Vorfall erst am Ostermontag.

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