Die Hündin Aki hat ganze Arbeit geleistet. Foto: dpa/Arne Dedert

Passagiere wollen mit fast 250.000 Euro nicht angemeldetem Bargeld über den Flughafen Frankfurt ausreisen – und haben ihre Rechnung ohne den Spürhund Aki gemacht. Das Tier erschnüffelte das Geld.

Frankfurt/Main - Geld stinkt nicht, oder doch? Zollspürhund Aki hat am Frankfurter Flughafen bei einem Dutzend Passagieren Bargeld in einer Gesamtsumme von knapp 250 000 Euro erschnüffelt. Wie das Hauptzollamt Frankfurt am Mittwoch mitteilte, hatten die Passagiere das Geld nicht für die Ausreise angemeldet. Alleine in der Bauchtasche eines Reisenden spürte Aki fast 52 000 Euro auf - die Hündin zeigt den Fund nach Angaben einer Zollsprecherin dadurch an, dass sie sich still hinsetzt.

Grundsätzlich gilt, dass Bargeldsummen ab 10 000 Euro bei Reisen in oder aus der Europäischen Union angemeldet werden müssen. Gegen die bereits Ende Juni und Anfang Juli ertappten Passagieren leiteten die Zollbeamten Bußgeldverfahren ein.

Die Bargeldkontrollen seien wichtig, um Steuerhinterziehung,  Geldwäsche oder auch den internationalen Terrorismus zu bekämpfen, erklärte die Behörde. Im Jahr 2019 seien am Frankfurter Flughafen fast 1400 Verstöße mit einer Gesamtsumme von 23,6 Millionen Euro festgestellt worden.

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