Das Foul von Sergio Ramos (links) an Mohamed Salah erhitzt weiter die Gemüter. Foto: AP

Nach dem Finale in der UEFA Champions League zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool ist das Foul von Sergio Ramos an Mohamed Salah auch weiterhin das bestimmende Thema. Nun sorgt ein Anwalt mit einer Milliarden-Forderung für Aufsehen.

Kairo - Wegen des Fouls von Real Madrids Kapitän Sergio Ramos an Liverpools Stürmerstar Mohamed Salah im Champions-League-Finale hat ein ägyptischer Anwalt Beschwerde bei der FIFA eingelegt. Ramos habe den Ägypter vorsätzlich verletzt, behauptete Anwalt Bassem Wahba in der Fernsehsendung „Sada Elbalad“. Sollte der Fußball-Weltverband die Beschwerde annehmen, werde er eine Milliarde Euro „und mehr“ Schadenersatz fordern, ereiferte sich der Anwalt, lachte anschließend aber über seine Forderung. Die Champions League ist ein Wettbewerb der Europäischen Fußball-Union UEFA und nicht der FIFA.

Ramos habe sowohl der ägyptischen WM-Hoffnung Salah als auch dem ägyptischen Volk mit der Verletzung Schaden zugefügt. Bei der zuständigen UEFA sei allerdings bislang noch keine formale Beschwerde eingegangen, berichtet die BBC. Reals Verteidiger Ramos hatte in einem Zweikampf den Arm von Salah eingeklemmt und den Angreifer zu Fall gebracht. Der Ägypter musste anschließend ausgewechselt werden. Er hoffe aber darauf, bei der WM im kommenden Monat in Russland spielen zu können.

Im Internet gab es nach dem Foul harsche Kritik an dem spanischen Verteidiger. Bis zum Dienstag hatten mehr als 468 000 Menschen eine Petition unterschrieben, mit der sowohl die FIFA als auch die UEFA aufgefordert werden sollen, Maßnahmen gegen den Abwehrspieler zu unternehmen.

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