Kalender aus Stuttgart Mitten in der Natur

Von Nina Ayerle 

Alexander Kijak hat ein Faible für außergewöhnliche Landschaftsaufnahmen. Für 2018 bringt er zwei Kalender heraus.

Stuttgart - Raue Gebirgslandschaften, durchzogen von Bergseen; violett-rosa-rote Sonneuntergänge vor einsamer Kulisse – immer sind es außergewöhnliche Naturschauspiele, die Alexander Kijak mit seiner Kamera einfängt. Dabei soll sich der Betrachter ganz allein auf Wasser, Seen und Berge konzentrieren, von nichts Menschlichem abgelenkt werden.

Die Kameras werden langsam wieder kleiner – zuviel Ballast auf Reisen nervt

Zwei Kalender mit verschiedenen Motiven von seinen Reisen hat Kijak für 2018 veröffentlicht. Einer ist ein „Best of“ aus dem Jahr 2017. Nach Norwegen hat es den Mediengestalter aus Jettingen gezogen ebenso wie in die Alpen. Manche Motive hat er direkt vor der Haustür gefunden, wie die Bad Uracher Wasserfälle. Eine besondere Leidenschaft hat er für den Schwarzwald. Dem Mittelgebirge in Baden-Württemberg hat Kijak deshalb den zweiten Kalender gewidmet. Über seine Website kann man diese bestellen und auch vorab einen Blick reinwerfen. In Din A3 kosten sie 25 Euro, im Format Din A2 werden für jedes Exemplar 45 Euro fällig.

Seine Liebe zum Fotografieren habe sich langsam entwickelt. „Anfangs musste ich die Kamera meiner Eltern stibitzen“, erzählt der Mediengestalter, der für die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten arbeitet. Später habe er sich eine Mini-Digitalkamera gekauft und sich von da an größenmäßig gesteigert. Mittlerweile sei er wieder zu kleineren Modellen übergegangen. Das sei unterwegs einfach praktischer. „Ich will keinen Riesenklotz dabei haben“, sagt Alexander Kijak.

Seine Motive findet er in den Bergen

An außergewöhnliche Orte zieht es ihn nicht nur wegen seiner Begeisterung für malerische, einsame Fleckchen dieser Welt. Seine zweite Leidenschaft gilt allem, was mit Bergsport zu tun hat: biken, klettern, wandern und Ski fahren. Viele seiner Aufnahmen sind während seiner Touren entstanden. Reisende haben ja heutzutage nach ihrer Rückkehr zigtausende Bilder auf ihren Handys und Kameras – die meisten davon schaut man sich nie wieder an. Bei Kijak ist das anders: „Ich drucke mir auch schöne Bilder groß aus und hänge sie daheim auf.“ Er ist kein Fan von bloßer Instgram-Fotografie, wo man sich lediglich kurz durchklickt. Seine Landschaftsaufnahmen sind kleine Kunstwerke, und so behandelt er sie selbst auch. Die komplette Bearbeitung und Gestaltung des Kalenders hat er selbst gemacht. „Das ist der erste, der mir selbst wirklich gut gefällt“, verrät er.

Die Kalender von Alexander Kijak kann man online bestellen unter http://www.alexkijak.de/Kalender.

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