Dem Reds-Nachwuchs gefallen die Bilder vom Spielfeld. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Die erfolgreichen Stuttgart Reds und das deutsch-amerikanische Zentrum wollen hierzulanden den Teamsport populärer machen. Eine Fotoausstellung setzt ihn ästhetisch in Szene.

Stuttgart - Die Regeln für Baseball durchschauen hierzulande nicht viele. Aber der Sport übt eine riesige Faszination aus und bei jedem Spiel herrscht beste Stimmung im Stadion. Die Fotografin Iris Drobny begleitet seit Jahren die erfolgreichen Stuttgart Reds mit der Kamera und hat den harten Sport so ästhetisch in Szene gesetzt, dass so großformatige Gemälde entstanden: Der Schlag, die Spannung in den Augen des Spielers, der Handschuh mit dem Ball. Viele der Bilder vor schwarzem Hintergrund und mit leichtem Sepiastich. Zu sehen sind sie im deutsch-amerikanischen Zentrum (daz), denn die Sportler und die Bildungseinrichtung kooperieren seit den American Days 2016.

Englisch lernen nebenbei

So bieten die Reds im Programm des daz ihre Workshops für Schüler an und die Nachfrage sei beachtlich, freut sich Daz-Direktorin Christiane Pyka. „Baseball ist so familiär“, schwärmt Annette Homberg, die Vorsitzende des Fördervereins der Reds. Das Daz vermittelt seinerseits seinen Besuchernüber die Reds sozusagen den Kontakt einem der uramerikanischten Phänomene überhaupt. Derzeit rennen bei den Nachwuchsspielern mehr deutsche als amerikanische Kinder über den Platz am Hallschlag. „Die amerikanischen Kinder gehen ja nach einiger Zeit wieder“, erklärt Homberg und weist auf den begrüßenswerten Nebeneffekt des Sports hin. „Die Kinder lernen da ganz nebenbei Englisch.“

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