An vielen Stellen in der Stadt wird bereits für Stuttgart 21 gebaut Foto: Peter Petsch

An vielen Stellen der Stadt wird bereits gebaut für Stuttgart 21. Darüber wollen wir am 21. November mit dem neuen Projektmanager Manfred Leger, mit Stuttgarts Technischem Bürgermeister Dirk Thürnau und S21-Sprecher Wolfgang Dietrich diskutieren - uns Sie können dabei sein.

Stuttgart - Die Baustelle für das Bahnprojekt Stuttgart 21 soll sich in den nächsten Jahren zur größten in Europa auswachsen. An vielen Orten in der Stadt ist ­inzwischen sichtbar, dass Stuttgart 21 weit mehr ist als der Bau eines Tiefbahnhofs. Für die Bürger wird in den nächsten Monaten die Belastung infolge der Bauarbeiten zunehmen, für die Bauherrin Deutsche Bahn AG und die Projektpartnerin Stadt Stuttgart ist das Baustellenmanagement eine große Herausforderung. Darüber wollen wir am Donnerstag, 21. November, im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „Forum Stuttgart 21“ mit dem neuen Projektmanager Manfred Leger, mit Stuttgarts Technischem Bürgermeister Dirk Thürnau und Stuttgart-21-Sprecher Wolfgang Dietrich diskutieren.

Allen noch laufenden Genehmigungsverfahren und Verzögerungen zum Trotz: Der Bau von Stuttgart 21 nimmt Fahrt auf. Der neue Querbahnsteig des Hauptbahnhofs ist seit wenigen Tagen in Betrieb; das Technikgebäude für den künftigen Durchgangsbahnhof vor dem Nordausgang ist fertiggestellt, und zwischen Fasanenhof und der Autobahn 8 ist eine riesige Grube für den im nächsten Frühjahr geplanten Anstich des 9468 Meter langen Fildertunnels ausgehoben. Er soll Ende 2021 die Innenstadt mit dem künftigen Flughafenbahnhof ­verbinden.

Seien Sie beim Forum Stuttgart 21 dabei!

Bereits am 4. Dezember wird mit einem Tunnel begonnen, der bisher weniger im ­Fokus stand. Zwei je sechs Kilometer lange Röhren sollen nördlich des Bahnhofs Obertürkheim aus der bestehenden Strecke abzweigen, den Neckar unterqueren und über Wangen und Stuttgart-Ost direkt zum künftigen Hauptbahnhof führen. Auch die Strecken von und nach Waiblingen sowie zum Abstellbahnhof Untertürkheim sollen mit diesem neuen Tunnel angebunden werden. Die Röhren sind Teil des unterirdischen Schienenrings, der die betriebliche Flexibilität erhöhen soll: Der neue Bahnhof soll für Verbindungen aus Waiblingen und Esslingen kommend über zwei verschiedene Richtungen (Bad Cannstatt oder Obertürkheim) erreicht werden können. Dieser Tunnel ist nur eine von vielen S-21-Baustellen, die in den nächsten Jahren das Leben in der Stadt beeinträchtigen werden.

Wann wird wo und was gebaut? Welche Auswirkungen hat das auf Verkehrsaufkommen und Verkehrsführung? Wo müssen Bürger verstärkt mit Lärm und Dreck rechnen? Wie versuchen Bahn und Stadt die Einschränkungen erträglich zu halten? Und wie werden die Bürger informiert? Auf diese Fragen erhoffen wir uns im Eventcenter Sparda-Welt Antworten von Projektverantwortlichen von Bahn und Stadt.

„Forum Stuttgart 21 – Vor dem Tunnelanstich“ findet am Donnerstag, 21. November, um 19.30 Uhr im Eventcenter Sparda-Welt, Am Hauptbahnhof 3, statt. Auf dem Podium bei der zwölften Veranstaltung der Stuttgarter Nachrichten in dieser Reihe sind Manfred Leger, Vorsitzender der Geschäftsführung DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH, Dirk Thürnau, Technischer Bürgermeister der Stadt Stuttgart, und Wolfgang Dietrich, Vorstandsvorsitzender Bahnprojekt Stuttgart-Ulm e. V. Die Podiumsdiskussion ­moderiert Jörg Hamann, Ressortleiter Stuttgart und die Region.

Sie, liebe Leserin, lieber Leser, können beim „Forum Stuttgart 21 – Vor dem ­Tunnelanstich“ im Eventcenter SpardaWelt am Hauptbahnhof dabei sein. Die Anmeldung ist möglich unter www.stuttgarternachrichten.de/forum-s21. Die 375 Plätze bei dieser Veranstaltung werden unter allen Anmeldungen verlost. Die Gewinner werden schriftlich be­nachrichtigt. Einsendeschluss ist der 7. November.