Die CDU in Baden-Württemberg könnte weiter an Macht verlieren. Foto: dpa

Diese Aussichten dürfte der CDU so gar nicht gefallen. Laut einer neuen Forsa-Umfrage käme die CDU bei einer Landtagswahl in Baden-Württemberg nur noch auf 23 Prozent. Auch die AfD würde an Stimmen verlieren.

Stuttgart - Wenige Monate vor den Kommunal- und Europawahlen im Mai steht die CDU in Baden-Württemberg in der Wählergunst auf einem historischen Tief. Derzeit würde die CDU bei einer Landtagswahl nur noch auf 23 Prozent kommen, bei der Landtagswahl 2016 lagen sie noch bei 27 Prozent. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Befragung des Instituts Forsa für das RTL/n-tv-Trendbarometer in Köln hervor. „Das ist der niedrigste Wert, den wir je hatten“, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner der Deutschen Presse-Agentur. Die Grünen legten aktuell hingegen zu auf 33 Prozent.

AfD würde fast zwei Prozent verlieren

Das setzt den parteiintern bereits umstrittenen CDU-Landeschef und Innenminister Thomas Strobl weiter unter Druck. Gerade einmal ein Drittel der Wahlberechtigten zeigte sich mit Strobls Arbeit zufrieden. Könnten die Bürger in Baden-Württemberg direkt wählen, würden sich der Umfrage zufolge nur 5 Prozent für Strobl, aber 59 Prozent für Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) entscheiden. Selbst mehr als die Hälfte der CDU-Anhänger würde demzufolge Kretschmann, aber nur 18 Prozent Strobl wählen.

Die SPD käme nur noch auf neun Prozent (2016: 12,7). Die FDP würde sich auf neun Prozent (8,3) verbessern, die Linke käme mit sechs Prozent (zwei) knapp in den Landtag, die AfD würde auf 13 Prozent (15,1) absacken.

  
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