Nun wurde der Erfolg zum Wegbegleiter des Williams-Teams: Mit Sponsorengeldern von Saudia wird Keke Rosberg (Mi.) 1982 Weltmeister. Dafür reicht ein einziger Sieg beim Grand Prix der Schweiz im französischen Dijon-Prenois. Foto: imago

Seit 1977 gehört der Williams-Rennstall zur Formel 1. Das Team aus Grove feierte sieben Fahrertitel und war neunmal Konstrukteurs-Weltmeister – doch seit Jahren geht es bergab. Eine Reise durch die Zeit in unserer Bildergalerie, in der auch Michael Schumacher vorkommt.

Stuttgart - Der Große Preis von Italien ist das letzte Formel-1-Rennen, bei dem Frank Williams als Teamchef fungieren wird. Danach legen der 78-Jährige sowie seine Tochter Claire (44), die die Geschicke des Teams seit Jahren operativ geleitet hatte, ihre Ämter nieder und scheiden aus. Williams musste sein Lebenswerk an einen US-Investor für rund 151 Millionen Euro verkaufen, weil der Rennstall vor der Insolvenz stand und womöglich die 750 Angestellten in Grove ihre Arbeitsplätze verloren hätten. Im Mai 1977 war das Team erstmals in Spanien in einen Grand Prix gestartet und feierte von Beginn der 1980er an bis 2004 große Erfolge – dann begann der schleichende Niedergang bis zum bitteren Ende im September 2020. In unserer Bildergalerie zeichnen wir den Lebensweg von Frank Williams im Motorsport nach.

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