Zu Lebzeiten hatte Popstar Michael Jackson immer wieder Geldprobleme und war mit Zahlungen in Verzug. Der im Juni 2009 im Alter von 50 Jahren gestorbene Sänger ist wieder der Spitzenverdiener unter den toten Stars. 140 Millionen Dollar brachte er seinen Erben zwischen Oktober 2013 und Oktober 2014. Foto: dpa

Asche zu Asche: Angeführt vom "King of Pop" Michael Jackson hat Forbes die aktuelle Liste der bestverdienenden verstorbenen Stars veröffentlicht.

Los Angeles - Sie sind reich, sie sind berühmt und sie weilen nicht mehr unter den Lebenden: Tote Stars verdienen oft mehr als zu Lebzeiten, wie im Fall des im Juni 2009 verstorbenen Michael Jackson. Der "King of Pop" ist wieder der Spitzenverdiener unter den toten Stars. Der Sänger hat seinen Erben rund 140 Millionen Dollar eingebracht. Das schätzt das US Wirtschaftsmagazin "Forbes" in seiner jährlichen Liste mit den Einkommen gestorbener Stars.

Auf Michael Jackson folgt Elvis Presley weit abgeschlagen auf dem zweiten Rang. Er verdiente geschätzte 55 Millionen Dollar. Auf Rang drei steht Cartoonist Charles M. Schulz, der seinen Erben mit seiner Serie um Charlie Brown und Snoopy 40 Millionen Dollar einbrachte.

Jackson führte 2013 die Liste an, 2012 hatte Elizabeth Taylor den Spitzenplatz inne. In diesem Jahr verdiente die Schauspielerin posthum 25 Millionen Dollar, vor allem durch Parfümverkäufe. Das reichte für den vierten Platz.

Bettie Page, wohl das bekannteste Pin-Up-Girl aller Zeiten, brachte es auf 10 Millionen Dollar und Platz acht auf der Forbes-Liste.

Neu auf der Liste ist die mexikanische Sängerin Jenni Rivera, die im vorigen Dezember bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Durch den Verkauf ihrer Platten und ihrer Autobiografie nahmen die Erben in den vergangenen Monaten rund 7 Millionen Dollar ein.

Das Einkommen der toten Spitzenverdiener wird auf Basis von Gesprächen mit Experten und anhand von Steuererklärungen der Nachlassverwalter geschätzt.

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