Jana Ina und Giovanni Zarrella mit Heike Schneider, Gründerin und 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins Gnadenhof Anna e.V. Foto: Fressnapf

Tierliebe wird im Hause Zarrella ganz groß geschrieben: Gemeinsam engagieren sich Jana Ina und Giovanni Zarrella für vom Hochwasser zerstörte Tierheime. "Das ist eine echte Herzensangelegenheit", so das Paar.

Jana Ina (44) und Giovanni Zarrella (43) setzen sich seit Längerem für den Tierschutz ein. Für das prominente Paar ist es eine Herzensangelegenheit, jetzt den vom Hochwasser zerstörten Tierheimen zu helfen. Dank der Fressnapf-Initiative "Tierisch engagiert" und der Aktion "Goldener Fressnapf", bei der Jana Ina auch Jury-Mitglied ist, können sie dem Gnadenhof Anna eine großzügige Spende überreichen. Zusammen übergaben sie einen Spenden-Check über 23.100 Euro - und rundeten selbst um 6.900 Euro auf 30.000 Euro auf. "Das macht mich sehr glücklich", freut sich die zweifache Mutter im Interview und drückt gemeinsam mit ihrem Mann Giovanni allen Opfern der Flutkatstrophe ihr Mitgefühl aus.

Auch die Tierheime hat die Flutkatastrophe schwer getroffen. Mit welchen Folgen kämpfen die Einrichtungen?

Jana Ina Zarrella: Heute besuchen wir den Gnadenhof Anna in Rheinbach, wo das Hochwasser vor einigen Wochen unglaubliche Schäden angerichtet hat. Es hat mich erschüttert zu sehen, wie das Wasser dieser und vielen anderen Einrichtungen die Existenz weggespült hat. Umso mehr freut es mich, dass wir jetzt gemeinsam mit der Fressnapf Initiative "Tierisch engagiert" den Tiereinrichtungen etwas finanzielle Hilfe leisten können. Das ist eine echte Herzensangelegenheit für Giovanni und mich! Dem Gnadenhof Anna überreichen wir heute 23.100 Euro. Das Geld stammt aus einer Soforthilfe-Aktion von Fressnapf, für die auch zahlreiche engagierte Fressnapf-Kundinnen und -Kunden gespendet haben. Giovanni und ich haben den Betrag auf 30.000 Euro aufgerundet. Insgesamt können wir neun Tiereinrichtungen finanziell unterstützen. Das macht mich sehr glücklich und ich bedanke mich von Herzen bei allen Spenderinnen und Spendern.

Waren Sie oder Ihre Lieben ebenfalls von der Flutkatastrophe betroffen?

Jana Ina Zarrella: Nein, Gott sei Dank nicht! Wir kennen jedoch, wie fast jeder hier im Kreis, jemanden, den es schwer getroffen hat. Bei vielen wird es Monate dauern, bis sie wieder nach Hause dürfen und andere haben nicht mal mehr ein Zuhause. Einfach nur schrecklich, es macht uns sehr traurig!

Sie engagieren sich bereits seit vielen Jahren für Tiere. Ihren Hund Cici haben Sie im Mai 2020 selbst aus einem Tierheim adoptiert. Wie sehr wirbelt er Ihr Familienleben durcheinander?

Giovanni Zarrella: Cici ist ein besonderer Hund - sie ist unglaublich clever, lernt schnell und hat viel Liebe zu schenken. Sie spürt sofort, wenn es einem im Hause Zarrella nicht gut geht und kommt kuscheln. Sie spielt gerne und hat uns wieder komplett gemacht. In einer so schweren Pandemie-Zeit ist Cici definitiv das Schönste, was uns passieren konnte.

Für viele Familien waren die vergangenen Monate in der Pandemie belastend, wie erging es Ihnen?

Giovanni Zarrella: Auch für uns war diese Zeit eine große Herausforderung, aber mit der Zeit haben wir eine gute Routine entwickelt und haben versucht, das Beste daraus zu machen. Wir haben viel Zeit zusammen verbracht, viel geschlafen und viel gegessen. (lacht)

Auch viele Ehen wurden während Corona auf die Probe gestellt, wie kommen Sie als Paar durch die Pandemie?

Jana Ina Zarrella: Wie schon immer, haben wir uns Freiraum gegeben und uns respektiert. Wir haben viel Zeit zusammen verbracht, was wir tatsächlich unheimlich gerne machen, aber jeder hat auch das gemacht, was er wollte, damit jeder ebenfalls Zeit für sich hat, das hat gut funktioniert.

Wer hat zu Hause das Homeschooling für Ihre Kinder übernommen?

Jana Ina Zarrella: Ich habe sehr viel davon übernommen, aber als die Nerven blank lagen, musste Papa einspringen. Ich kann mit den Kindern besser lernen bzw. ihnen die Sachen erklären, aber Giovanni hat viel mehr Geduld als ich.