Der Pilot kam bei dem Flugzeugabsturz ums Leben. Foto: Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttg

Am Sonntagmittag ist auf dem Segelfluggelände Hahnweide bei Kirchheim unter Teck ein Segelflugzeug abgestürzt. Dabei ist eine Person ums Leben gekommen.

Kirchheim/Teck - Ein missglückter Windenstart, so vermuten die Ermittler, hat am Sonntag gegen 14 Uhr auf dem Kirchheimer Fluggelände Hahnweide,das sich rund zwei Kilometer südwestlich von Kirchheim unter Teck befindet, zum Absturz eines Segelflugzeugs geführt. Der Pilot, dessen Alter die Polizei mit 66 Jahren angibt, kam bei dem Unglück ums Leben.

Einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stuttgart und des Polizeipräsidiums Reutlingen zufolge war das Flugzeug, ein Motorsegler des Typs Minilak, im Verlauf des Windenstarts mit der Front nach unten senkrecht zu Boden gestürzt. Für den Piloten, der alleine in dem Flugzeug war, kam jede Hilfe zu spät. Die Kriminalpolizei hat vor Ort die Ermittlungen aufgenommen. Zudem sind Mitarbeiter der Bundesstelle für Fluguntersuchung auf dem Weg zur Unglücksstelle.

Flugzeugunglücke im Kreis Esslingen

Zuletzt hatte es am 28. Mai 2018, ebenfalls einem Sonntag, einen tödlichen Unfall unweit des Kirchheimer Start- und Landeplatzes gegeben. Ein von der Hahnweide aus gestartetes Segelflugzeug war über einem Waldgebiet zwischen Nürtingen und Kirchheim im Gewann „Hörnle“ abgestürzt. Für den Piloten, einen 60 Jahre alten Mann aus Tübingen, war damals ebenfalls jede Hilfe zu spät gekommen. Bei seinem Fluggerät handelte es sich nicht um ein Segelflugzeug, sondern um ein Ultraleichtflugzeug mit Motor.

Zwei Wochen später stürzte am Flugplatz Jägerhaus ein Segelflieger ab und ein 29-Jähriger wurde lebensgefährlich verletzt.

Glück im Unglück hatte dagegen der Pilot eines Ultraleichthubschraubers am Sonntag in Tannheim (Kreis Biberach). Beim Starten setzte der Helikopter mit seinem Heck auf dem Boden auf, kippte mit laufendem Hauptrotor zur Seite und überschlug sich. Der Pilot wurde leicht verletzt, er wurde vor Ort versorgt.

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