Die Absturzstelle im Meer von Java - die Hoffnung, noch Überlebende zu finden, sinkt. Foto: AFP/Pertamina Hulu Energy

181 Passagiere - darunter zwei Babys - und acht Crewmitglieder waren an Bord des Fluges JT610, als die Maschine der Lion Air ins Meer vor Java stürzte. Die Hoffnung, noch Überlebende zu finden, ist gering.

Jakarta - Eine vermisste Passagiermaschine der indonesischen Fluglinie Lion Air ist mit 189 Personen an Bord ins Meer gestürzt. Der Sprecher der indonesischen Katastrophenschutzbehörde, Sutopo Purwo Nugroho, twitterte am Montag Fotos, auf denen geborgene Gegenstände zu sehen waren - etwa ein Smartphone, Bücher und Taschen. An Bord des Fluges JT610 hätten sich 181 Passagiere, darunter ein Kind und zwei Babys, sowie acht Crewmitglieder befunden. Die Hoffnung, noch Überlebende zu finden, ist gering.

Ein Sprecher der Billigfluglinie hatte zuvor erklärt, dass die Maschine vom Radar verschwunden war. „Wir können bestätigen, dass einer unserer Flüge den Funkkontakt verloren hat“, so Danang Mandala Prihantoro. Das Flugzeug könne derzeit nicht geortet werden. Die nationale Rettungsbehörde forderte Hilfe bei der Luftwaffe an, um im Meer vor Java nach der Maschine zu suchen.

Die verschwundene Boeing 737 Max hatte Jakarta am Montagmorgen gegen 6.20 Uhr Ortszeit mit dem Ziel Pangkal Pinang verlassen. Nur wenige Minuten nach dem Start von JT610 wurden auf der Webseite FlightAware, die den Luftraum überwacht, keine weiteren Daten des Fluges übermittelt.

Lion Air fliegt Dutzende inländische und internationale Ziele an. Sie ist eine der jüngsten und größten Airlines Indonesiens. 2013 verpasste eine Boeing 737-800 von Lion Air eine Landebahn auf der Ferieninsel Bali. Die Maschine krachte schließlich ins Meer - alle 108 Personen an Bord überlebten den Unfall.

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