Unter den drei Toten des Flugzeugabsturzes befindet sich auch der Unternehmer Josef Wund. Foto: dpa

Einer der drei Toten des Flugzeugabsturzes bei Ravensburg ist der Bäder-Unternehmer Josef Wund. Das bestätigte der Vorstand der gleichnamigen Stiftung. Zuletzt hatte Wund ein Freizeitbad in Bad Vilbel geplant.

Stuttgart/Bad Vilbel - Unter den bei einem Flugzeugabsturz nahe Ravensburg ums Leben gekommenen Opfern ist auch der als „Bäderkönig“ bekannte Unternehmer Josef Wund. Das bestätigte der Vorstand der gleichnamigen Stiftung, Christoph Palm, am Freitag. „Wir sind alle traurig und geschockt“, sagte er am Freitag in Stuttgart. „Ziel der Stiftung ist es, das beachtliche Lebenswerk von Josef Wund fortzuführen. Die Familie hat uns gebeten, erstmal der Trauer ihren Raum zu lassen.“ Mehrere Medien hatten zuvor berichtet.

Auch die Stadt Bad Vilbel im hessischen Wetteraukreis zeigte sich am Freitag erschüttert. Josef Wund habe sich in der vergangenen Zeit häufig in Bad Vilbel aufgehalten, weil sein Unternehmen dort ein großes Freizeitbad bauen wolle, sagte ein Sprecher der Kommune. Die Baugenehmigung sei erteilt und das Projekt in der finalen Phase. Nach früheren Angaben der Unternehmensgruppe Wund geht es in Bad Vilbel um Investitionen von mehr als 200 Millionen Euro.

Bei dem Unglück waren am Donnerstag drei Männer ums Leben gekommen.

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