Mehrere Streifenbesatzungen waren in der Nacht auf Sonntag in einem Ludwigsburger Flüchtlingsheim im Einsatz. Foto: dpa/Paul Zinken

Zwei Männer haben sich bei einer handfesten Auseinandersetzung in Ludwigsburg schwere Hieb- und Stichverletzungen zugefügt. Erst als die Männer in Handschellen lagen, konnte ein Notarzt sie behandeln.

Ludwigsburg - Bei einer handfesten Auseinandersetzung in einer Flüchtlingsunterkunft in Ludwigsburg sind am frühen Sonntagmorgen zwei Männer schwer verletzt worden. Der 22- und der 24-Jährige fügten sich mit Flaschen und Glasscherben sowie weiteren Gegenständen gegenseitig tiefe Hieb- und Schnittverletzungen zu.

Wie die Polizei mitteilt, hatten sich die beiden Kontrahenten gegen 3.30 Uhr im Zimmer des jüngeren aufgehalten, beide Männer waren stark alkoholisiert. Woran sich der Streit letztlich entzündete, teilte die Polizei nicht mit. Mehrere Streifenwagen machten sich auf den Weg in die Strombergstraße, um die Lage zu deeskalieren. Doch die Polizeipräsenz half zunächst nichts, die beiden Streithähne wollten nicht voneinander ablassen. Der Notarzt konnte sie erst behandeln, nachdem Polizisten die beiden Männer zu Boden gebracht und ihnen Handschellen angelegt hatten. Die beiden Schwerverletzten kamen ins Krankenhaus.

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