Bei dem Polizei-Großeinsatz in Ellwangen wurden mehrere Bewohner des Flüchtlingsheims festgenommen. Foto: Getty Images Europe

Nach der gescheiterten Abschiebung in Ellwangen will die Polizei Hinweisen auf Waffen im Flüchtlingsheim nachgehen. Aus einer Gruppe von Asylbewerbern seien ernstzunehmende Aussagen diesbezüglich gekommen.

Ellwangen - Die Polizei geht Hinweisen nach, wonach Asylsuchende in der Ellwanger Flüchtlingsunterkunft sich bei künftigen Polizeieinsätzen zusammenschließen und gegen Abschiebungen organisieren wollten. Dies sei bei der gescheiterten Abschiebung eines Mannes aus dem Togo am Montag deutlich geworden.

„Da es zudem ernstzunehmende Aussagen aus der aggressiven Ansammlung gab, dass man sich bei einem erneuten Auftreten der Polizei nicht nur wieder in ähnlicher Form zur Wehr setzen werde, sondern dass man sich durch Bewaffnung auf die nächste Polizeiaktion vorbereiten wolle, sollen im Zuge der Polizeiaktion Waffen und gefährliche Gegenstände aufgefunden und beschlagnahmt werden“, hieß es in einer Pressemitteilung der Polizei vom Donnerstag. Die Polizei hatte am frühen Donnerstagmorgen eine Großrazzia in der Unterkunft in Ellwangen gestartet. Die Aufrechterhaltung der Rechtsstaatlichkeit habe oberste Priorität.

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