Die Fusion der Marktführer auf dem deutschen Fernbusmarkt, Postbus und Flixbus, wird nicht am Kartellamt scheitern. Foto: dpa

Die Fusion der Marktführer auf dem deutschen Fernbusmarkt, Postbus und Flixbus, wird nicht am Kartellamt scheitern. Laut Unternehmen sei der Zusammenschluss zu klein für eine Prüfung durch die Wettbewerbshüter.

Düsseldorf - Das Bundeskartellamt sei von der Deutschen Post und Flixbus-Eigner FlixMobility GmbH bereits vorab über die Fusions-Pläne informiert worden, sagte am Mittwoch ein Sprecher der Bonner Behörde. Die Unternehmen hätten dem Kartellamt deutlich gemacht, dass der Zusammenschluss zu klein für eine Prüfung durch die Wettbewerbshüter sei - denn die dafür nötigen Umsatzschwellen würden von den Bus-Unternehmen nicht erreicht.

Keine Veranlassung für weitere Prüfung

Diese sehen vor, dass mindestens eine der Firmen im Inland einen Mindest-Umsatz von 25 Millionen Euro erreicht oder die beteiligten Unternehmen einen weltweiten Umsatz von 500 Millionen Euro. „Auf der Grundlage der vorliegenden Informationen sieht das Bundeskartellamt derzeit keine Veranlassung für eine weitergehende Prüfung“, betonte der Sprecher.

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