Spontan geplant: Ein Flashmob von Schülern in Ludwigsburg. Foto: factum/Granville

Kein Auto fährt auf der Stadtautobahn in Ludwigsburg. Die B 27 steht still. Der Grund: 400 Schüler haben sich zum Flashmob getroffen, um für die Landesgartenschau zu trommeln.

Ludwigsburg
So kennt man die mitten durch die Stadt führende Verkehrsschneise nicht: Am Donnerstag wurde die B 27 Schauplatz einer Flashmob-Aktion. Anlass dafür ist die Bewerbung Lugwigsburgs um die Ausrichtung einer Landesgartenschau zwischen 2026 und 2030. Am Donnerstag ist nun die Fachkommission nach Ludwigsburg gekommen, um das Konzept zu bewerten.

Spontan und geplant zugleich

Dabei gab es eine von langer Hand vorbereitete Überraschung: Bei einem Flashmob haben rund 400 Ludwigsburger Schüler auf der B 27 vor dem Residenzschloss ein Zeichen gesetzt für mehr Grün in der Stadt. Für die Aktion sperrte die Polizei kurzzeitig die Stadtautobahn. Sollte die Kommune den Zuschlag für die Landesgartenschau bekommen, könnte die B 27 im Bereich der Schlossstraße mit einem „Deckel“ versehen und dadurch eine große Grünfläche für die Bürger geschaffen werden. Mit einem ähnlichen Konzept hat Schwäbisch Gmünd im Rahmen einer Gartenschau eine große Bundesstraße unter die Erde verlegt und so Teile der Innenstadt neu gestalten können. Ähnliches hofft der Oberbürgermeister Werner Spec auch für Ludwigsburg zu erreichen.

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