Umwälzung und Sauerstoff soll das Gift in der Jagst schneller abbauen helfen Foto: dpa

Nach Hohenlohe erreicht das giftige Wasser in der Jagst nun auch den Kreis Heilbronn. In Hohenlohe war das Fischsterben weit weniger schlimm als zunächst befürchtet.

Heilbronn/Künzelsau - Verunreinigtes Wasser infolge eines Chemieunfalls hat die Jagst im Kreis Heilbronn erreicht. Großpumpen seien im Einsatz, um ein Sechstel des Flusswassers umzuwälzen, sagte ein Sprecher des Landratsamts am Sonntag. Zudem würde reiner Sauerstoff in die Jagst gepumpt, was dem Schadstoffabbau dienen soll.

Im Nachbarkreis Hohenlohe hatten die Behörden zuletzt ein deutlich schwächeres Fischsterben verzeichnet als erwartet. Hingegen hatte giftiges Ammoniumnitrat im Kreis Schwäbisch Hall fast alle Lebewesen im Fluss getötet. Dort war der Stoff als Dünger-Bestandteil vor mehr als einer Woche beim Löschen eines Brandes in die Jagst gelangt.

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