Krankenhäuser in ländlichen Regionen sollen mehr Geld bekommen. (Symbolfoto) Foto: dpa

Zum Absichern der Versorgung in ländlichen Regionen bekommen 120 Krankenhäuser insgesamt 48 Millionen Euro zusätzlich. Dabei geht es um Finanzspritzen von jeweils 400 000 Euro.

Berlin - Krankenhäuser in dünn besiedelten Regionen werden ab nächstem Jahr mit zusätzlich 400.000 Euro pro Klinik gefördert. Wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag in Berlin mitteilte sollen „Krankenhäuser in ländlichen Regionen, „zu denen es in erreichbarer Nähe keine Alternative gibt“, künftig pauschal bezuschusst werden. Bundesweit seien dies etwa 120 Krankenhäuser.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft, der GKV-Spitzenverband und der Verband der Privaten Krankenversicherung hätten sich auf eine entsprechende Liste verständigt, teilte Spahn mit. Hierfür stellten die Krankenkassen 50 Millionen Euro im Jahr zusätzlich zur Verfügung.

Die Krankenhäuser müssen demnach entsprechende Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehört unter anderem ein Standort mit einer Bevölkerungsdichte unter 100 Einwohner. Ferner müssen sie eine Fachabteilung für Innere Medizin, Chirurgie oder Geburtshilfe vorhalten. „Gerade in gesundheitlichen Notlagen braucht es eine schnell erreichbare Versorgung vor Ort“, so Spahn.

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