Der amerikanische Regisseur Spike Jonze wandelt auf Hip-Hop-Spuren Foto: dpa/Paul Buck

Der US-Regisseur Spike Jonze (50, „Being John Malkovich“) hat einen Dokumentarfilm über die amerikanische Hip-Hop-Gruppe Beastie Boys gedreht. Die „Beastie Boys Story“ soll am 24. April bei Apple TV+ Premiere feiern.

Los Angeles - Der US-Regisseur Spike Jonze (50, „Being John Malkovich“) hat einen Dokumentarfilm über die amerikanische Hip-Hop-Gruppe Beastie Boys gedreht. Die „Beastie Boys Story“ soll am 24. April bei Apple TV+ Premiere feiern, wie der Videostreaming-Dienst am Mittwoch mitteilte. Es sei eine persönliche Geschichte über die Bandmitglieder und ihre 40-jährige Freundschaft, schrieb Apple TV+ auf Instagram. Jonze habe das Drehbuch zusammen mit den Musikern Mike Diamond und Adam Horovitz verfasst.

Die in den achtziger Jahren gegründete Hip-Hop-Band um Diamond, Horovitz und Adam Yauch (1964 - 2012) feierte 1986 mit der Platte „Licensed to Ill“ ihren Durchbruch. Zu den größten Hits der New Yorker gehören „You Gotta Fight for Your Right To Party!“ und „Sabotage“. Zwei Jahre nach dem Tod von Yauch löste sich die Gruppe 2014 auf.

Jonze inszenierte 1994 das Musikvideo für „Sabotage“. Der mit den Musikern eng befreundete Regisseur bringt im März auch einen Bildband über die Band heraus. Jonze ist unter anderem durch Filme wie „Adaption - Der Orchideen-Dieb“ und „Wo die wilden Kerle wohnen“ bekannt. Er gewann den Oscar für das Originaldrehbuch für die Science-Fiction-Romanze „Her“ (2014).

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