Anstelle der kleinen Curb soll eine Quarterpipe entstehen. Foto: Fatma Tetik

Eine aufgemöbelte Skateranlage am Eduard-Spranger-Gymnasium würde nur die Hälfte vom bisher geschätzten Betrag kosten. Die Jugendgemeinderäte aus Filderstadt haben dem OB jüngst eine abgespeckte Variante präsentiert.

Bernhausen - In seiner letzten Sitzung vor dem Jahreswechsel haben Vertreter des Jugendgemeinderates OB Christoph Traub die Änderungswünsche für die in die Jahre gekommene Skateranlage am Eduard-Spranger-Gymnasium präsentiert. Dabei handelt es sich um eine deutlich abgespeckte Variante. In der Sitzung stellten zwei Jugendgemeinderäte konkrete Verbesserungen vor.

Demzufolge stellen die scharfen Kanten an den Curbs (englisch für Randstein) das Hauptproblem dar. Inliner und Skateboarder würden an den Kanten hängenbleiben, die Verletzungsgefahr sei groß. Zudem erklärte ein Vertreter des Rates, dass die Curbs in ihrer jetzigen Position keinerlei Nutzen haben. Anstelle der kleineren Curb soll deshalb eine Quarterpipe (Viertelröhre) entstehen. Die abmontierte Curb soll im Boden angebracht werden, da sie dort wieder nützlich sei. Auf einen kompletten Neubau der Anlage verzichtet der Jugendgemeinderat. Die geschätzten Kosten für die Verbesserung liegen bei 21 500 Euro. Damit wurden die Kosten im Gegensatz zu einer vorherigen Planung drastisch reduziert. Die Vorgängerplanung lag bei 46 000 Euro. Da es sich bei den Maßnahmen um nicht fundamentale Veränderungen handle, soll die aufgewertete Skateranlage nicht Teil des neuen Sportstättenleitplanes sein. OB Traub sicherte den Jugendräten in der Sitzung zu, die Kostenplanung mit dem Kämmerer zu besprechen, so dass die Umsetzung möglichst zeitnah erfolgen soll.

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