Ihre Brust ist schwarz, der Hinterleib dunkel mit gelb-orangener Binde – so sieht die Asiatische Hornisse aus. Foto: Axel Heimken/dpa

Die invasive Hornissenart gibt es zunehmend auch in Baden-Württemberg, informiert das Filderstädter Umweltschutzreferat. Nester sollten gemeldet werden.

Die Asiatische Hornisse – eine invasive, gebietsfremde Art – wird zunehmend auch in Baden-Württemberg gesichtet, informiert das Filderstädter Umweltschutzreferat. Gerade jetzt im Frühjahr baue die Asiatische Hornisse kleine Nester an geschützten Stellen – beispielsweise an Decken von Garagen und Gartenhäuschen. „Man erkennt die asiatische Hornisse an ihrer schwarzen Grundfärbung: Die Brust ist schwarz, der Hinterleib dunkel mit gelb-orangener Binde. Die Beine sind schwarz, gelb gefärbt“, ist auf der Homepage der Landesanstalt für Bienenkunde der Uni Hohenheim zu lesen.

 

Diese Hornissen-Art stammt laut dem Nabu aus Südostasien. Sie wurde über Warentransporte 2004 nach Frankreich verschleppt und breitet sich seitdem in Europa aus. Die in Deutschland nicht ursprünglich heimische Wespenart fühlt sich mittlerweile auch im Kreis Esslingen immer wohler. Die Art verhalte sich grundsätzlich wenig aggressiv. Stiche seien vergleichbar mit denen der heimischen Europäischen Hornisse oder Wespen – und daher in der Regel ungefährlich, teilt das örtliche Umweltschutzreferat mit.

Sie könnten aber in Einzelfällen allergische Reaktionen auslösen. Von Nestern sollte Abstand gehalten werden. Die Nester sollten auch nur von Personen mit Fachkenntnis und entsprechender Schutzausrüstung entfernt werden.

Um möglichst rasch Maßnahmen zum Fang der Königinnen und zur Beseitigung der Nester veranlassen zu können, bittet das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg um die Hilfe der Bürgerinnen und Bürger. Wenn ein Nest oder ein Schwarm Asiatischer Hornissen gesehen wird, sollte dies im Netz unter der Adresse: https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/en/natur-und-landschaft/asiatische-hornisse gemeldet werden.