Mohammed „Moauba“ Harkous spielt für Werder Bremen Foto: Werder Bremen

E-Sportler Mohammed Harkous hat beim Fifa eWorld Cup als erster Deutscher den WM-Titel gewonnen. Im Finale besiegte „Moauba“ den Titelverteidiger aus Saudi-Arabien mit 3:2.

London - Erstmals hat ein deutscher E-Sportler sich den WM-Titel in Fifa gewinnen können. Mohammed Harkous, Nickname „Moauba“, besiegte im Finale des eWorld Cups in London den Titelverteidiger Mosaad „Msdossary“ Aldossary aus Saudi-Arabien. Nach einem 1:1-Unentschieden auf der Xbox One gelang dem E-Sportler von Werder Bremen im zweiten Duell auf der Playstation 4 ein 2:1. Harkous darf sich neben dem WM-Titel über ein Preisgeld von rund 225 000 Euro freuen.

Für den Fifa eWorld Cup hatte sich auch der ehemalige VfB-E-Sportler Erhan „Dr Erhano“ Kayman qualifiziert, der aber bereits in der Gruppenphase ausgeschieden war. Harkous Teamkamerad bei Werder Bremen, Michael „MegaBit“ Bittner, scheiterte im Achtelfinale an Vize-Weltmeister Aldossary. Bis ins Viertelfinale hatte es Niklas „NRaseck“ Raseck geschafft. Insgesamt hatten sich 32 Spieler aus der ganzen Welt für das Turnier in London qualifiziert.

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