Die Feuerwehr rückte mit 50 Einsatzkräften aus. Foto: picture alliance/Britta Peders/en

Im ostfriesischen Leer geht ein Hobbygärtner einen gefährlichen Weg, um Mäuse loszuwerden. Er setzt Buttersäure ein. Dabei wird der Mann selbst verletzt – und löst einen Großeinsatz aus.

Leer - Mit Buttersäure hat ein Mann im ostfriesischen Leer versucht, Mäuse zu bekämpfen und ist dabei verletzt worden. Als die Einsatzkräfte eintrafen, habe der Mann massive Probleme mit Augen und Kreislauf gehabt, teilte ein Feuerwehrsprecher am Dienstag mit. Zuvor hatte er demnach die Dämpfe der stark ätzenden Substanz eingeatmet und teilweise auch auf die Haut bekommen. Sein Zustand habe sich bereits wesentlich verbessert, als er von den Einsatzkräften vor Ort versorgt worden sei. Vorsichtshalber kam er am Montag in eine Klinik.

Zudem löste er einen Großeinsatz mit 50 Feuerwehrleuten aus. Da zunächst unklar war, um welche Substanz es sich handelte, arbeiteten die Helfer in speziellen Schutzanzügen für Gefahrgutunfälle. Auch die Rettungssanitäter behandelten den Mann zunächst in solchen Anzügen, wie die Feuerwehr mitteilte.

Im Garten wurden Proben genommen und analysiert, die restliche Buttersäure wurde geborgen und gesichert. Im Auftrag der Wasserbehörde begannen Einsatzkräfte schließlich mit Atemschutz, Boden in einigen Bereichen des Gartens auszuheben.

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