Im Kampf gegen die Waldbrände begeben sich Feuerwehrleute oft in unmittelbare Nähe der Brände. Foto: AFP

Feuerwehrleute kämpfen im Westen der USA gegen schwere Waldbrände. Und die nächste Hitzewelle mit Rekordtemperaturen von bis zu 50 Grad Celsius steht bereits bevor.

Los Angeles - Nachlassende Winde haben am Samstag den Feuerwehren im Kampf gegen Waldbrände im Westen der USA eine Atempause verschafft. Seit vier Tagen in kalifornischen Küstenschluchten westlich von Santa Barbara wütende Feuer wurden gut zur Hälfte unter Kontrolle gebracht, nachdem die in Wetterprognosen angekündigten Sturmböen ausblieben. Hier hatten sich die Flammen rund 270 Häusern bis auf drei Kilometer genähert.

In New Mexico beorderte Gouverneurin Susana Martinez die Nationalgarde zu Buschbränden im Zentrum ihres Staats. Sie sollten in evakuierten Gebieten patrouillieren, um Plünderungen zu verhindern. Zwei Dutzend Häuser wurden südlich von Albuquerque von Bränden zerstört, die im Manzano-Gebirge begonnen hatten. Auch in Arizona und Utah waren Feuerwehren im Einsatz gegen Waldbrände.

Im Südwesten der USA wurde eine Hitzewelle mit Rekordtemperaturen bis zu 50 Grad Celsius erwartet. Die Gesundheitsbehörden bereiteten die Bevölkerung auf die, wie sie erklärten, lebensbedrohliche Lage vor. In Arizona gab es im vergangenen Jahr 84 Hitzetode.

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