Notre-Dame stehe in Flammen – und Donald Trump meldet sich via Twitter. Foto: AFP

Die Bilder von der brennenden Kathedrale Notre-Dame in Paris gehen am Montag um die Welt. Auch US-Präsident Donald Trump meldet sich via Twitter zu Wort – mit fragwürdigen Tipps.

Washington - Eigentlich hat Donald Trump alle Hände voll zu tun mit den Angelegenheiten seiner Regierung: Dauerstreit mit den Demokraten, Kämpfe um die Migrationspolitik, dazu jede Menge außenpolitische Baustellen. Dennoch scheint der US-Präsident noch offene Kapazitäten zu haben, was Ratschläge in anderer Leute Angelegenheiten angeht. Am Montag meldete sich Trump auf Twitter gleich mehrfach mit derlei Hinweisen zu Wort.

Am Montagnachmittag (Ortszeit) reagierte Trump dann auf den großen Brand in der weltberühmten Kathedrale Notre-Dame in Paris. Die Bilder der verheerenden Flammen waren auch in den USA auf vielen Fernsehsendern zu sehen. Von Bord des Regierungsfliegers Air Force One - auf dem Weg zu einem Besuch im US-Bundesstaat Minnesota - schrieb Trump dazu auf Twitter, es sei furchtbar, das gewaltige Feuer in der Kathedrale zu sehen. Vielleicht könnten Löschflugzeuge eingesetzt werden, um den Brand zu bekämpfen, empfahl er. Dazu der mahnende Hinweis: „Es muss schnell gehandelt werden!“

In einem seiner ersten Tweets am Montagmorgen (Ortszeit) riet der Präsident dem Flugzeugbauer Boeing, den Mittelstreckenjet 737 Max, der nach zwei verheerenden Flugzeugabstürzen mit einem weltweiten Startverbot belegt ist, doch einfach umzubenennen. „Wenn ich Boeing wäre, würde ich die Boeing 737 Max in Ordnung bringen, ein paar großartige Eigenschaften hinzufügen und dem Flugzeug einen neuen Namen verpassen“, schrieb Trump da. „Kein Produkt hat so sehr gelitten wie dieses.“ Trump schob hinterher: „Was zur Hölle weiß ich schon?“ Er habe vielleicht keine Ahnung von Markenbildung, „aber ich bin Präsident geworden!“

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