Feuerwehrleute stehen vor den Flammen des McKinney-Feuers im Klamath National Forest. Foto: Noah Berger/FR34727 AP/dpa

In Kalifornien brennt eine Fläche von 224 Quadratkilometern. Mehr als 1300 Feuerwehrleute sind im Einsatz gegen die Flammen. Leichter Regen entspannt die Situation etwas.

Yreka - In Nordkalifornien sind bei einem großen Waldbrand nach Angaben der Behörden mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Nach Mitteilung der Polizei im Bezirk Siskiyou County fanden Suchteams zwei Leichen in Häusern in dem Brandgebiet.

Tags zuvor hatten die Behörden von zwei Toten in einem ausgebrannten Fahrzeug nahe der Ortschaft Klamath River berichtet. Alle Opfer befanden sich nahe einer größeren Straße, die mitten durch die Feuerzone führt. Die State Route ist seit dem Ausbruch des sogenannten McKinney-Feuers am vorigen Freitag für den Verkehr gesperrt.

Der Waldbrand hat sich seither auf eine Fläche von über 224 Quadratkilometern ausgebreitet. Mehr als 1300 Feuerwehrleute kämpften am Dienstag gegen die Flammen. Die Ursache des Feuers ist noch nicht bekannt. Nach wochenlanger Trockenheit kam den Einsatzhelfern am Montag leichter Regen bei der Bekämpfung des Brandes zur Hilfe.