Ein Großaufgebot von hunderten Einsatzkräften hat bis in die frühen Morgenstunden an der Unfallstelle aufgeräumt. Foto: Simon Granville

Nach dem verheerenden Feuer im Engelbergtunnel auf der A81 haben hunderte Einsatzkräfte bis in die Nacht dafür gesorgt, dass eine der Tunnelröhren wieder befahrbar ist.

Die Verwüstung auf der A81 im Engelbergtunnel bei Leonberg war am Dienstagabend gewaltig: Am frühen Nachmittag hatte am nördlichen Tunneleingang der Anhänger eines Lkws Feuer gefangen und war an Ort und Stelle vollständig ausgebrannt. Bei einer ersten Begutachtung an der Einsatzstelle wenige Stunden später war das Ausmaß des Schadens deutlich zu sehen.

 

Durch die Flammen ist der Beton an der Tunnelwand abgeplatzt, Kabel und Betriebstechnik sind zerstört. Auf der Fahrbahn lagen noch die verkohlten Kühlschränke, die der Sattelzug geladen hatte und die von den Einsatzkräften einzeln abtransportiert werden mussten. Erst dann konnten das Wrack des Lkws und weitere Fahrzeuge aus der Tunnelröhre geschafft werden.

Die Einsatzkräfte waren mit den Bergungs- und Aufräumarbeiten bis tief in die Nacht beschäftigt. Ein Video vom Einsatzort zeigt die aufwendigen Maßnahmen der vielen beteiligten Helfer im Tunnel:

Für die Arbeiten musste der Strom laut Autobahn GmbH abgeschaltet werden. Die zerstörte Technik wurde noch in der Nacht zurückgebaut, lose Betonteile an den Tunnelwänden wurden beseitigt und Edelstahlgitter zur Sicherung angebracht.

Außerdem musste eine erste Sicherheitsprüfung durchgeführt werden, bevor der Verkehr auf der nicht betroffenen Oströhre gegen 5 Uhr wieder freigegeben wurde. Die Weströhre hingegen wird wohl noch wochenlang gesperrt sein.