Ein entlaufener Hund führte die Polizei zu einem mutmaßlichen Drogendealer (Symbolbild). Foto: dpa

Eigentlich wollten Polizisten einem Tierbesitzer nur einen entlaufenen Hund zurückbringen – doch in der Wohnung des Herrchens finden die Beamten noch etwas ganz anderes – und nehmen den Mann fest.

Stuttgart - Ein Hund hat den mutmaßlichen Drogenhandel seines Herrchens auffliegen lassen: Eigentlich wollten die Polizisten am Sonntag gegen 11 Uhr nur einen entlaufenen Vierbeiner nach Hause bringen. Doch als der 33-jährige Besitzer des Tieres die Tür seiner Wohnung in Stuttgart-Nord öffnete, roch es aus der Wohnung stark nach Marihuana, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten neben rund 250 Gramm Marihuana und knapp 30 Gramm Kokain auch über 4.800 Euro mutmaßliches Dealergeld. Der Tatverdächtige sollte im Laufe des Montags mit Haftbefehlsantrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart dem zuständigen Richter vorgeführt werden.

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