Der Bildbeleg von der Falken-Webcam: In der Nistbox liegt das dritte Ei. Foto: Naturschutzbund

Die Fellbacher Tower-Falken brüten in 107 Meter Höhe ihren Nachwuchs aus – inzwischen ist es sogar ein Trio.

Wenn das Falkenpaar jetzt noch mal nachlegt, gibt’s im Schwabenlandtower ein Jungvogel-Quartett: Nach einem eher verhaltenen Start in die Brutzeit sind in der vom Naturschutzbund aufgestellten Nistbox auf der 107 Meter hohen Bauruine mittlerweile drei Eier zu sehen.

 

Vor wenigen Tagen noch hatten sich die Fellbacher Falken-Fans gefragt, ob Alizée ihren Alvar auch in diesem Jahr erhören wird. Die Falkendame hatte lange allen Annäherungsversuchen des wacker für sich werbenden Terzels die kalte Schulter gezeigt – trotz der liebevoll mit kleinen Steinen ausgelegten Brutmulde auf dem Tower konnte der Falkenmann nicht bei seiner Herzensdame landen. 2023 hatte das Falken-Paar laut dem passionierten Vogelkundler Herbert Kugel gleich vier Töchter bekommen, allesamt vom Nabu Fellbach beringt. Wenn alles klappt, könnte es Mitte April so weit sein mit dem Schlüpfen flaumig-weicher Falken-Küken. Sechs Wochen später, Ende Mai bis Anfang Juni, könnte der Nachwuchs im höchsten Nistkasten der Republik flügge sein.