In der Gotthilf-Bayh-Straße im Fellbacher Stadtteil Schmiden steht demnächst eine mehrwöchige, vollständige Sperrung an. Außerdem wird eine neue Parkzonenregelung eingeführt.
Die Stadt Fellbach (Rems-Murr-Kreis) setzt die Bauarbeiten im Stadtteil Schmiden zum barrierefreien Um- und Ausbau der beiden Bushaltestellen Friedrichstraße der Linie 58 in der Gotthilf-Bayh-Straße fort. Am Donnerstag, 23. April, beginnt der dritte Bauabschnitt, der voraussichtlich bis zum 8. Mai andauern wird.
Während dieses Zeitraums wird die Gotthilf-Bayh-Straße im Bereich der Baumaßnahme vollständig gesperrt – in beide Richtungen, also westwärts in Richtung Stuttgart-Sommerrain wie ostwärts ins Ortszentrum Schmiden. Eine entsprechende Umleitung wird ausgeschildert.
Müllentsorgung gewährleistet
Die Endhaltestelle der Buslinie 58 wird in dieser Zeit vorübergehend in die Tournonstraße verlegt. Alternativ stehen die Bushaltestellen Jakob-/Butterstraße sowie Gutenbergstraße zur Verfügung.
Die Fellbacher Stadtverwaltung sagt zu, dass die Erreichbarkeit für Anlieger sowie die Müllentsorgung weiterhin gewährleistet werden. Ebenso bleibt die Zufahrt zur Tankstelle und zum Lebensmittelgeschäft Rewe Aupperle an der Gotthilf-Bayh-Straße an der Ecke zur Friedrichstraße sowie der Zugang zu Grundstücken, Geschäften und wichtigen Einrichtungen sichergestellt.
Kampf gegen Dauerparker im Gewerbegebiet
Das Ganze ist verbunden mit einer durchaus bedeutsamen Veränderung in diesem Teil von Schmiden: Die Neugestaltung des Gebiets wird genutzt, um eine neue Parkzonenregelung testweise und zumindest vorerst umzusetzen. Das Parken und somit die Höchstparkdauer in diesem Bereich werden mit Parkscheibe bis zu zehn Stunden möglich sein.
Die neue Regelung wird nach Angaben der Stadtverwaltung eingeführt, „um das Fremd- und Dauerparken im Gewerbegebiet unter Kontrolle zu bekommen“. Die Regelung soll parallel dazu dienen, die vorübergehend wegfallenden Parkplätze durch die beidseitigen Halteverbote in der Gutenbergstraße auszugleichen. Laut dem Fellbacher Tiefbauamt gilt diese Perspektive für die fernere Zukunft: „Bei positiver Evaluierung wird die Regelung bleibend eingeführt“, heißt es.