Ein Streit zwischen zwei Frauen – mutmaßlich um einen Mann – ist am Sonntag in Fellbach blutig verlaufen. Eine 47-Jährige soll ihre Nebenbuhlerin mit einem Messer niedergestochen haben.
Eine 47-jährige Frau steht im dringenden Verdacht, eine 41-jährige Frau in Fellbach (Rems-Murr-Kreis) auf offener Straße mit einem Messer lebensgefährlich verletzt zu haben. Vermutlich löste Eifersucht das versuchte Tötungsdelikt aus. Denn die Tat, die am Sonntagabend verübt worden war, habe einen „Beziehungshintergrund“, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Aalen auf Nachfrage erklärte. Es sei bei dem blutigen Streit um einen Mann gegangen.
Wie die Polizei mitteilt, war es am Sonntagabend gegen 21.40 Uhr vor einem Haus in der Vorderen Straße zunächst zu einem lautstarken Streitgespräch zwischen den beiden Rivalinnen gekommen. Dieses sei schließlich eskaliert, denn die 47-Jährige habe plötzlich ein Messer gezückt und unvermittelt auf ihre sechs Jahre jüngere Kontrahentin eingestochen. Laut der Polizei fügte sie der 41-Jährigen lebensgefährliche Verletzungen zu. Das Leben der Frau habe mit einer Notoperation gerettet werden müssen.
Aktuell bestehe keine Lebensgefahr für die 41-Jährige. Die tatverdächtige 47 Jahre alte Frau sei noch am selben Abend festgenommen worden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart sei sie am Montag einem Haftrichter beim Amtsgericht Waiblingen vorgeführt worden.
Dieser habe den beantragten Haftbefehl in Vollzug gesetzt, woraufhin die mutmaßliche Täterin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht worden sei. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Waiblingen und der Staatsanwaltschaft Stuttgart zu dem Fall dauern an.