Kari Heimen Foto: (c) Elisabeth Joraholmen

Kari Heimen kommt aus Sápmi, dem Land der Küstensamen im hohen Norden Norwegens. Sie verkörpert den Joik der Samen, eine der ältesten und kraftvollsten Gesangstraditionen Europas. Nachdem sie bereits beim Eröffnungsfest des Europäischen Kultursommers eine Kostprobe ihres Könnens gab, nimmt sie am Sonntag, 10. Mai 2026, um 18 Uhr auf der Terrasse des Kulturamts das Publikum mit auf eine Reise nach Sápmi. Der Eintritt ist frei.

Mit ihrer Darbietung verbindet die samische Sängerin tief verwurzelte Tradition und moderne Interpretation. Ein typischer Joik zeichnet sich durch einen rezitativischen Gesangsstil, Wiederholungen und Variationen auf der Grundlage von kurzen Formeln und speziellen Gesangstechniken aus. Neben traditionellen Joiks entfaltet Kari Heimen ihre eigene, zeitgenössische Joikstimme. Dabei begleitet sie sich eindrucksvoll auf der Rahmentrommel und erschafft eine Klangwelt, die Vergangenheit und Gegenwart vereint. Durch den Joik stellt sie ihre Heimat, die Natur, die Menschen und Tiere ihrer Heimat vor.

 

Kari Heimen ist außerdem Schlagzeugerin, Komponistin und Leaderin ihrer Band Heimen. Deren letztes Album ist eine persönliche Geschichte über die Assimilierungspolitik der norwegischen Behörden gegen die Samen.

Ort: Terrasse des Kulturamts, Hintere Straße 16, 70734 Fellbach. Bei Regen findet die Veranstaltung im StadtMuseum (Hintere Straße 26) statt.

Der Eintritt ist frei. Mit Getränkeverkauf

Weitere Informationen: Stadt Fellbach – Kulturamt, Hintere Straße 16, 70734 Fellbach, Telefon 0711/5851-364, E-Mail: kulturamt@fellbach.de; www.fellbach.de/kultursommer

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