Ein kleiner Buchstabenwechsler macht aus dem Feinstaub den Feenstaub. Foto: Twitter/@ldfriedl

Stell’ Dir vor, es ist Feinstaubalarm und alle machen sich lustig: Der Feinstaubalarm in Stuttgart befeuert die Sprücheklopfer im Netz. Es gibt aber auch ernste Stimmen.

Stuttgart - Seit Donnerstagmorgen gilt in Stuttgart wieder Feinstaubalarm. Die Stadtverwaltung appelliert an die Bürger, das Auto freiwillig stehenzulassen und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Das Ziel: die Feinstaubbelastung in der Landeshauptstadt soll gesenkt werden. Bekanntlich zählt Stuttgart bundesweit zu den Städten, in denen die Luft besonders mit Feinstaub belastet ist.

Zum Feinstaubalarm haben sich die Stadt und einige Institutionen einiges einfallen lassen. So kostet ein Ticket in den Stadt- und S-Bahnen sowie den Bussen nur den halben Preis, Mobilitätsanbieter wie Car2go bieten ihre Autos ebenfalls vergünstigt an.

Im Netz gehen die Menschen mit dem ersten Feinstaubalarm seit einem halben Jahr unterschiedlich um. Die meisten machen sich darüber lustig, dass die Resonanz eher bescheiden ist oder die Nahverkehrsangebote unzulänglich sind.

Andere nutzen den Feinstaubalarm für kreative Impulse, machen den Feinstaub zum Feenstaub oder schaffen Musikvideos von durchwachsener Qualität.

Vielen ist es aber auch sehr Ernst mit dem Feinstaubalarm, allen voran natürlich dem Oberbürgermeister Fritz Kuhn.

Wetterexperte Jörg Kachelmann attestiert der Stadt Stuttgart, mit dem Feinstaubalarm zumindest ehrlich zu sein – im Gegensatz zu anderen, ebenfalls feinstaubgeplagten Städten.

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