Die Grenzwerte am Neckartor wurden schon an 16 Tagen überschritten. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Die Luft in Stuttgart bleibt trotz des Feinstaubalarms schlecht. Experten sagen auch für die nächsten Tage eine Wetterlage voraus, bei der die Schadstoffe nicht abziehen können und in Bodennähe bleiben.

Stuttgart - Die Luft in Stuttgart bleibt trotz des Feinstaubalarms mies. An Deutschlands schmutzigster Kreuzung, dem citynahen Neckartor, wurde am Mittwoch eine Feinstaubkonzentration von 45 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Tagesmittel gemessen, wie vorläufige Messwerte der Landesanstalt für Umwelt (LUBW) am Donnerstag zeigten. Damit wurde der EU-Grenzwert von 50 Mikrogramm erneut nur knapp unterschritten. An maximal 35 Tagen im Jahr dürfen die 50 überschritten sein, im laufenden Jahr waren es bislang 16.

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Ein Ende ist noch nicht absehbar

Seit Montag gilt in Stuttgart Feinstaubalarm. Autofahrer sind zum Umstieg auf Busse und Bahnen aufgefordert, Komfortkamine dürfen nicht befeuert werden. Experten sagen auch für die nächsten Tage eine Wetterlage voraus, bei der die Schadstoffe nicht abziehen können und in Bodennähe bleiben. Ein Ende des Alarms ist nach Angaben der Stadt noch nicht absehbar.

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