Amine Harit vom FC Schalke 04 ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Foto: dpa

Amine Harit vom FC Schalke 04 ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach einem schweren Verkehrsunfall.

Rabat - Die marokkanische Staatsanwaltschaft ermittelt nach dem schweren Verkehrsunfall, in den der Schalker Mittelfeldspieler Amine Harit verwickelt war, nach eigenen Angaben unter anderem wegen fahrlässiger Tötung. Zudem werde dem Fußballer vorgeworfen, die Geschwindigkeit nicht beachtet und einen Verkehrsunfall verursacht zu haben, bestätigte der zuständige Staatsanwalt in der marokkanischen Stadt Marrakesch am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Eine erste Anhörung des marokkanischen Nationalspielers solle in der kommenden Woche stattfinden. Harit habe eine Kaution in Höhe von 10 000 Dirham (etwa 900 Euro) gezahlt. Der 21 Jahre alte Harit, der für Marokko bei der WM in Russland gespielt hatte, war in der Heimat seiner Eltern in der Nacht zum Samstag in einen Unfall verwickelt, bei dem ein Mann getötet wurde. Nach Angaben der marokkanischen Behörden war das Opfer 28 Jahre alt. Bisher war von einem 18-Jährigen die Rede gewesen.

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